Iron Man, der menschliche Superheld, der dank Technologie und seines Genies zu Superkräften kommt. Diese Comic-Figur ist bei uns eher unbekannt und eher auch unpopulär. Das wird im Film auch schnell klar warum das so ist, den dieser Comic ist noch patriotischer als alle seine Vorgänger und dies könnte bei uns nie funktionieren.
Abgesehen von der Comic-Vorlage und dem Patriotismus ist Iron Man ein wunderbar gemachter Film. Er packt den Zuschauer gleich am Anfang, vergeudet keine Zeit mit der Vorspannmusik sondern führt ihn sofort mitten in das Geschehen. Bissiger und cooler Witz heitern die etwas düstere Geschichte auf und das Hightech-Spielzeug wird jeden Tech-Fan erfreuen.
Was an diesem Film so erstaunlich ist, ist dass die Special Effects zum Teil gar nicht zu bemerken sind und der Film realistischer daherkommt als alle anderen Comic-Verfilmungen.
Iron Man hat Action, wenig von Romantik, viel von Drama und extrem viel Spannung. Selbst das hochkarätige Schauspieler-Ensemble überzeugt. So Gwyneth Paltrow, die schon lange nicht mir auf der Kinoleinwand zu sehen war, ist ein Genuss zuzuschauen.
Mein Tipp: Einfach Ticket kaufen und den Kino-Abend geniessen.
Inhalt
Tony Stark (Robert Downey Jr.) ist ein Multimillionär dank seiner Firma, die ultimative Waffen im Kampf gegen das Böse erstellt um das amerikanische Volk zu schützen.
Als er bei einem Testlauf seiner neusten Entwicklung in Afghanistan entführt wird, sieht Tony Stark Sachen, die ihn zutiefst bestürzen. Gemeinsam mit seinem Insassen fertigt er eine Rüstung an, die ihm die Flucht aus der Hand der Terrorisiten ermöglicht.
Zu Hause entwickelt er diese Rüstung neu und gibt ihr viele unglaubliche Funktionalität, die ihm Superkräfte verleihen - das ist die Geburtsstunde eines neue Superhelden.
Schnell merkt Tony, dass jemand intern die Waffen an die Terroristen verkauft, die seine Firma produziert und ehe er sich umsehen kann, wird er wieder zur Zielscheibe von Attentäter, die nach seinem Leben trachten.