Ein Märchen von Prinzen und Prinzessinnen. Jedermann und Jedefrau ist erfolgreich, wunderschön, hat keine Akne und alle Lieben sich abgöttisch, auch wenn die Freundin mit dem besten Freund ins Bett geht. Das kann nur in einem zuckersüssen Hollywood-Film passieren.
Ist das so verwunderlich? Nein. Auf gar keinen Fall. Und wieso werden solche Film produziert? Um das Träumen auf Mister-/MIsses-Perfect einfach nicht zu verlernen und weiterhin superglücklich zu hoffen, dass eines Tages alle Menschen auf der Welt so verständnisvoll sind wie die im Film.
Definitely, Maybe erzählt eine kurrlige Geschichte über eine Quadratsbeziehung. 1 Mann, 3 Frauen.
Es ist supercool aufgebaut, denn eigentlich ist alles ja schon passiert, den der Vater erzähl dem Mädchen, wie er seine Mom kennengelernt hat.
Die uns dargebotene Überdosis Zucker ist aber gut konzipiert, gut dargestellt und einfach auch gut erzählt, denn der teilweise bissige Wortwitz zwischen Vater und Tochter ist wirklich komisch.
Wer sich diesen Bausch voll von Zuckerwatte antun möchte, erlebt eine wahrhaft witzige durch und durch romantische Komödie, die natürlicherweise auch ein Happy End hat. Nur wie das genau ausgeht und wer die Mom ist, dass müsst ihr schon selbsteherausfinden.
Inhalt
Mittdreißiger Will Hayes (Ryan Reynolds) vollzieht gerade die Scheidung, als seine zehnjährige Tochter Maya (Abigail Breslin) ihn Löcher in den Bauch über seine Vergangenheit fragt: 1992 zog er als Nachwuchspolitiker voller Ideale nach New York, um bei Clintons Wahlkampagne zu helfen. Drei Frauen kommen nun als Mayas Mutter in Betracht: Die anlehnungsbedürftige Emily (Elizabeth Banks), die langjährige Freundin April (Isla Fisher) und Journalistin Summer (Rachel Weisz).