Nach dem sensationellen und total überraschenden Publikumserfolg von «Achtung, Fertig Charlie» kommt jetzt die neue Komödie von Mike Eschmann.
Gezielt auch für das deutsche und österreichische Publikum produziert, primär aber für die Schweizer, da es sich um die Geschichte rundum Tell handelt.
Jedoch ist es nicht einfach eine Komödie, die lustige Witze hat. Es ist eher ein Slapstick / Verarschungs-Hit, der sich über das ganze lustig macht.
Leider ist es nicht immer leicht an einem Erfolg anzuknüpfen und nach dem Disaster von «The Ring Thing» war/ist man skeptische, wie dieser Film sein wird.
Aus meiner Sicht knüpft dieser auf gar keinen Fall an den Erfolg von «Achtung, Fertig Charlie» an. Es grenzt an das vorher erwähnte Disaster, jedoch muss ich zugeben, dass ich ab und zu einenherzhaften Lacher von mir gegeben habe.
Im Gesamtüberblick ist Tell ein sehr gut produzierter Film, mit sicherlich guten Schauspielern (nicht jedermanns Geschmack) und erzählt eine gute Geschichte, jedoch ist die Umsetzung zu sehr auf Witz getrimmt und daher etwas lasch.
Viel Spass im Kino.
Inhalt
Man schreibt das Jahr 1291, die Schweiz wird geboren. Wilhelm Tell (Mike Müller) ist Österreicher und träumt von der eidgenössischen Staatsbürgerschaft. Dazu ist er bereit, alles zu tun: Er soll für Walter Fürst (Max Rüdlinger) die Herrschaft der Österreicher verhindern. Gar nicht so einfach, wenn einem Eskimoprinz Val-Tah (Axel Stein) auf Schritt und tritt folgt. Dabei verliebt sich Wilhelm in die süße Sissy (Ellenie Salvo González), die Tochter von Vogt Gessler (Udo Kier). Doch sie ist dem schleimigen Rudolph (Christian Tramitz) versprochen.